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Wenn ein Rollenverständnis für Hierarchien erwacht

Führungspersönlichkeiten kommt eine Schlüsselrolle zu. Sie sollen Entscheidungen treffen oder ein Machtwort sprechen. Hierarchische Beziehungssysteme sind ein grundlegendes Merkmal menschlicher Gesellschaften. Auch in ursprünglichen und stark egalitär geprägten Naturvölkern bilden sich Rangunterschiede zwischen den einzelnen Gruppenmitgliedern aus. Evolutionspsychologisch betrachtet gibt es dafür eine plausible Erklärung: Der Erfolg des Menschen basierte stark auf seiner Fähigkeit, funktionierende Gruppen zu bilden. Wie früh sich dieses hierarchische Rollenverständnis beim Menschen ausbildet, haben Wissenschaftler nun experimentell erforscht. Demnach erwarten schon Kinder im Alter von 17 Monaten, dass die jeweilige Führungspersönlichkeit einer Gruppe eingreift, wenn sich ein Mitglied gegenüber einem anderen schlecht verhält.

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Berlin als "Vorreiter für gebührenfreie Bildung"

Berlin wolle nun "Vorreiter für gebührenfreie Bildung" werden, titelt das Handelsblatt. "Die Hauptstadt, in der fast jedes dritte Kind von Hartz IV lebt, ist dabei weiter als jedes andere Bundesland. Bereits seit 2007 schaffte sie die Kitagebühren schrittweise ab. Seit einem Jahr ist die Betreuung in Kindergarten oder Tagespflege komplett kostenlos – bei einem Rechtsanspruch auf sieben Stunden Betreuung am Tag, ohne dass Eltern den Bedarf nachweisen müssen. An Grundschulen muss kein Schüler mehr für Lehrbücher bezahlen." 

Die nächsten Schritte: "Ab 1. August sind die ersten beiden Hortjahre beitragsfrei. Das Mittagessen in der Schule kostet nichts mehr, um wirklich jedem Kind eine warme Mahlzeit zu ermöglichen. Obendrein gibt es für alle rund 360.000 Schüler ein Freiticket für Busse und Bahnen, das Azubi-Ticket wird preisreduziert. Der Senat lässt sich das Paket rund 225 Millionen Euro jährlich kosten. Eine Familie mit einem Kind kann bis zu 1400 E…

Schule "beenden" ohne Abschluss

Immer mehr Schüler beenden Schule ohne Abschluss titelt ZEIT ONLINE.  Die Zahl der Schulabbrecher ist gestiegen – auf einen Höchststand in Berlin und Sachsen-Anhalt, mit deutlich weniger Fällen in Hessen und Bayern. Ein Grund: Zuwanderung.
"Für viele zugewanderte Jugendliche sei es eine große Herausforderung, innerhalb kurzer Zeit eine neue Sprache zu lernen und einen Schulabschluss zu machen, hieß es. Hinzu komme, dass die schulische Vorbildung sehr unterschiedlich ausfalle. Ein weiteres Hemmnis gerade auch für geflüchtete Kinder und Jugendliche bestehe darin, dass sie während der Unterbringung in einer Erstaufnahmeeinrichtung häufig nicht sofort eine Schule besuchen könnten"

Nötig sei nun, die Bildungschancen derer zu verbessern, "die eine zweite Chance brauchen", sagte Caritas-Vorständin Eva Maria Welskop-Deffaa, unter anderem mit Lernförderung, Begleitung von schulmüden Jugendlichen und Beratungs- und Unterstützun…

Täter und Opfer von Gewalt unter Schülern

Bei news4teachers werde interessante Resultate eines Forschungsprojekts mit dem Titel „Freundschaft und Gewalt im Jugendalter“ der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) und des European Research Council Projekts SOCIALBOND vorgestellt. Anders als viele vermuten oder die AfD behauptet, entstammen bei Gewalt unter Schülern Täter und Opfer meist demselben Kulturkreis.

Ein wunderschönes Mosaik aus Hirnzellen

Ein wunderschönes Mosaik aus Hirnzellen haben Wissenschaftler aus sogenannten Organoiden gezüchtet. Sie haben kleine Gewebepartikeln aus Hirnzellen wachsen lassen, die völlig identisch sind und überdies verschiedene Zelltypen des menschlichen Gehirns ausbilden können. Damit lassen sich kranke und gesunde Zellen vergleichen. Im Detail funktioniert das so: Mithilfe der Genschere Crispr lassen die Harvard-Forscher gezielt mutierte Organoid-Zellen heranwachsen, die spezifisch für die Autismus-Störung sind. Anschließend vergleichen sie diese mit einem gesunden Organoid. Zudem untersuchen sie, wie Medikamente auf das Gehirn-Gewebe wirken.

Newsletter Kindermedienland

Zum Thema Medien und Kinder empfehle ich den Newsletter von Kindermedienland Baden-Württemberg: www.kindermedienland-bw.de
In der Ausgabe vom Juli: Was Eltern über Cybermobbing wissen sollten

Und:
Broschüre über die medialen Lebenswelten von Kindergartenkindern: ab 15. Juli 2019 versandbereit
Das Landesmedienzentrum Baden-Württemberg hat eine Broschüre zur Medienerziehung zusammengestellt, die die wichtigsten Kindermedien aufgreift, sie einordnet und Tipps und Anregungen für die pädagogische Praxis in Kita und Elternhaus gibt. Erzieher/innen und Eltern bekommen damit eine Orientierungshilfe an die Hand, mit der sie einen Überblick über die Medienwelten der Kinder bekommen. Die Printversion der Broschüre kann über unseren Warenkorb bestellt werden und ist ab 15. Juli 2019 versandbereit.

Gene verändern sich durch Armut

Dass Armut den Bildungsstand beeinflusst und krank machen kann, ist schon lange bekannt. Kinder aus armen Familien haben schlechtere Schulabschlüsse, haben häufiger Übergewicht, Diabetes, Kreislauferkrankungen und Imunschwächen als Kinder aus einkommensstärkeren Familien. Dazu kommen seelische Erkrankungen öfter vor: Depression, Angst, Aufmerksamkeitsstörungen. Wie kommt es nun, dass die Armut und die damit verbundenen Folgen so häufig von Generation zu Generation weitergegeben werden? Ist das nur der Teufelskreis der Sozialisation? Die Ahnung,dass dabei auch die Genetik eine Rolle spielen könnte, bewegte Thomas McDade und Mitarbeiter von der Northwestern University nördlich von Chicago.